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Umweltzertifikat ÖKOPROFIT an die MGH erteilt

Logo Zertifikat ÖKOPROFIT Energie, Illustration, farbig

Seit dem 10.11.2016 ist die MGH zertifiziert mit dem ÖKOPROFIT Zertifikat.

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Grundsteinlegung Gewerbehof Nord

Am 13.09.2016 legte Herr Bürgermeister Josef Schmid zusammen mit dem Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Herrn Dr. Lothar Semper und dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, Herrn Peter Kammerer, dem Architekten Herrn Johan Kramer und dem Geschäftsführer der MGH, Herrn Rudolf Boneberger den Grundstein für den neuen Gewerbehof Nord an der Wilhelmine-Reichard-Str. 7.

Von links: Herr Johan Kramer, Herr Peter Kammerer, Herr Rudolf Boneberger, Herr Josef Schmid, Herr Dr. Semper.
Farbfoto Grundsteinlegung des GH Nord

Mit diesem nunmehr 7. Gewerbehof der MGH – Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrumsgesellschaft mbH wird ein weiterer Schritt zum Ausbau des Münchner Gewerbehofnetzes getan. Das seit über 30 Jahren erfolgreiche Konzept, dem produzierenden Gewerbe und dem Handwerk auch in München noch innenstadtnahe Flächen zur Ansiedlung zu bieten, findet mit diesem Projekt seine Fortsetzung. Auf ca. 11.000 m² Geschossfläche können sich ab 2019 ca. 50 kleine und mittelständische Betriebe ansiedeln. Die Mietflächen sind ab 40 m² teilbar. Dank der besonderen Infrastruktur des Gebäudes wie z.B. einer Deckenbelastbarkeit von 1.000 bis 1500 kg/m² und leistungsfähigen Lastenaufzügen ist es möglich, auch in den Obergeschossen mit schweren Maschinen zu arbeiten.

Copyright: Glass Kramer Löbbert Architekten GmbH
GH Nord, farbige Entwurfs-Illustration

Der Entwurf basiert auf einen Wettbewerbsbeitrag des Berliner Architekturbüros Glass Kramer Löbbert Architekten BDA, mit bbz landschaftsarchitekten aus dem Jahre 2013, der unter Teilnahme der MGH sowie Vertretern der Stadt München mit einem 1. Preis prämiert wurde. Die Durchführung vor Ort erfolgt in Zusammenarbeit des Architekturbüros mit aichner kazzer architekten BDA, München.
Das Gebäude zeichnet sich durch eine klare innere Struktur aus, die einen hohen Grad an Flexibilität zulässt. Der regelmäßige Wechsel in der Fassade aus Wandpfeilern und großzügigen Fensteröffnungen gewährleistet dabei eine optimale Belichtung, zweigeschossige Loggien bringen zusätzlich Tageslicht in die innere Zone.

Die Ausbildung der Fassade in einem hellen Ziegelstein in den Obergeschossen und einem dunklen Werkstein im Bereich der ausladenden Erdgeschosszone sowie im Bereich der Fensterlaibung stellen eine dauerhafte und wartungsarme Materialisierung und Konstruktion dar.

Gerade in der heutigen Zeit bekennt sich die Landeshauptstadt München mit der Förderung dieses neuen Gewerbehofes offensiv zum Wirtschaftsstandort München und zum Erhalt des Münchner Branchenmixes. Mit einer Auslastungsquote von ca. 97 % stellen die Münchner Gewerbehöfe ein Erfolgsbeispiel praktisch umgesetzter Mittelstandsförderung dar. Die verdichtete Bauweise nutzt das wertvolle Gewerbegrundstück optimal aus und erhält auch in einem urbanen Verdichtungsraum die Mischung von Wohnen und Arbeiten.

Zum Erhalt der überaus erfolgreichen „Münchner Mischung“ aus kleinen Unternehmen und internationalen Konzernen, aus Innovationsbranchen und alteingesessenen Handwerksbetrieben hat der Münchner Stadtrat bereits 1993 das Münchner Gewerbehofprogramm ins Leben gerufen, das seither stetig fortgeschrieben wird. Ziel ist der sukzessive Aufbau eines flächendeckenden Gewerbehofnetzes in München. Derzeit sind in den bestehenden acht Münchner Gewerbehöfen (sechs der MGH, zwei der MGS) ca. 450 Betriebe auf rund 98.000 m² vermietbarer Fläche ansässig. Damit ist es der Stadt gelungen, gerade für kleine und mittlere Betriebe des Handwerks, der Industrie und des Großhandels, die besondere Anforderungen an die Infrastruktur stellen, wie zum Beispiel eine hohe Deckenbelastbarkeit, Lastenaufzüge und Anlieferzonen, geeignete Standorte in verdichteten Stadtteilen zu erhalten und damit oftmals die Existenz der Betriebe zu sichern. Die Gewerbehöfe bieten Flächen, wie sie der Immobilienmarkt in München ansonsten kaum anbietet. Außerdem geben langfristige Mietverträge zu dauerhaft günstigen Konditionen den Mietern Planungssicherheit.

Die Münchner Gewerbehöfe und das Gewerbehofprogramm stellen damit eines der erfolgreichsten Beispiele der Mittelstandspolitik der Landeshauptstadt München dar. Die Gewerbehöfe bieten Flächen für klassisches Gewerbe und somit Platz für neue Produkte und innovative handwerkliche Ideen. Sie ermöglichen Existenzgründern einen schnellen und unkomplizierten Start in die berufliche Selbständigkeit. Arbeitsplätze im Viertel bleiben erhalten. Die Anwohner und Nachbarn haben weiterhin die Vorteile einer wohnortnahen Versorgung, ohne Nebeneffekte wie Staub, Lärm oder Stellplatzprobleme in Kauf nehmen zu müssen. Gewerbehöfe helfen also, lebendige und urbane Stadtteile langfristig zu erhalten. Diesem Konzept einen weiteren Baustein hinzuzufügen, ist Ziel dieses Projektes. Die Stadt kommt damit der Errichtung eines möglichst flächendeckenden Gewerbehofnetzes in München einen weiteren Schritt näher.

Die MGH – München Gewerbehof- und Technologiezentrumsgesellschaft mbH ist eine Gesellschaft der Landeshauptstadt München (99,2 %) unter Beteiligung der Handwerkskammer für München und Oberbayern (0,4 %) u. d. Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern (0,4 %).

Bürgermeister Josef Schmid,
Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Aufsichtsrats­vorsitzender der MGH
Bürgermeister Josef Schmid, farbiges Porträtbild
Rudolf Boneberger,
Geschäftsführer der Münchner Gewerbehöfe
Rudolf Boneberger, farbiges Porträtbild
Gerhard Forster,
Prokurist und Verwaltungsleiter der Münchner Gewerbehöfe
Gerhard Forster, farbiges Porträtbild




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